13.07.2026

Neu in Wien: M.eins19

Die hiesige Fine-Dining-Szene darf sich ab sofort über einen bodenständigen und leistbaren Neuzugang freuen.

v.l.n.r.: Kris Kolaja, Julia Schmid und Marcus Pamer
v.l.n.r.: Kris Kolaja, Julia Schmid und Marcus Pamer © M.eins19

Dass ein anspruchsvolles Menü und eine entspannte Atmosphäre wunderbar zusammenpassen können, will eine neue kulinarische Adresse in der Seilergasse 19 im ersten Bezirk beweisen. Von nun an soll das M.eins19 einen unkomplizierten und zugänglichen Treffpunkt für Fine-Dining-Interessierte bieten.

Junges, wildes Trio

Das Konzept stammt von der Gastronomin Julia Schmid, die bereits auf einige namhafte Stationen zurückblicken kann. Ihr Weg führte sie unter anderem in das Salzburger Ikarus im Hangar-7, ins Schweizer Ritz Coffier sowie ins Wiener Motto am Fluss. Auch in den Küchen von Johanna Maier und Johann Lafer konnte sie ihr Können bereits unter Beweis stellen. Die Küche im M.eins19 schupft Schmid allerdings nicht allein. Sie teilt sich den Herd mit ihren beiden „Jungen Wilden“: Marcus Pamer, den man unter anderem aus dem Lilly Beach House kennt, und Kris Kolaja, der zuvor im Edlingers Tempel aufkochte. Wer an einem der 18 Stühle Platz nimmt, kann dem Dreiergespann in einer offenen Showküche bei der Zubereitung zuschauen. 

„Bitte keine Schnöselküche"

„Auf das ganze Schnöselige kann ich gerne verzichten. Unsere Küche folgt keinem Trend, vielmehr einer Haltung: Weniger ist mehr!“, stellt Julia Schmid via Aussendung klar. Im Mittelpunkt sollen naturbelassene Produkte von kleinen, regionalen Landwirt:innen stehen, die mit Balance und Klarheit überzeugen. 

Ein zentraler Pfeiler des Konzepts ist zudem die faire Preisgestaltung, mit der das Team Interessierten den Einstieg in die gehobene Gastronomie erleichtern möchte. Mittags, von 11:30 bis 14:00 Uhr, gibt es daher eine unkomplizierte Lunch-Karte, die vom Steaksandwich mit Bio-Weiderind (26 Euro) bis hin zu stetig wechselnden Tagestellern, darunter etwa Bio-Wels mit Wildreis oder Reisfleisch (jeweils 13 Euro!) reicht. Gegen Abend finden sich dann Positionen wie geschmorte Kalbsbackerl (26 Euro) oder eine Bouillabaisse „Wiener Art“ mit Kaviar (22 Euro). Unter „Ausklang” reihen sich etwas weiter hinten auf der Karte einige kreative Desserts, bei denen Schmid mit Aromen wie Thymian oder Estragon experimentiert. Neben dem regulären Angebot sollen ein Mal pro Monat verschiedene Gastköch:innen ins Lokal einziehen und Gerichte anbieten, „die man sonst nur selten oder gar nicht in Wien findet”.

M.eins19 

Mittwoch bis Samstag: 11:30 bis 22 Uhr
Seilergasse 19, 1010 Wien
meins19.com 

Galerie

© M.eins19

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(Redaktion)

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