04.09.2026

Mochi Ramen Bar: Japan-Flair am Vorgartenmarkt

Hausgemachte Nudeln, kräftige Brühen und japanische Aromen machen die Mochi Ramen Bar zum Wiener Fixpunkt.

© Feli Mahlmann

Was mit dem Mochi in der Wiener Praterstraße begann, ist mittlerweile zu einer Gastrofamilie mit neun Lokalen und Konzepten angewachsen. Einer der prägenden Köpfe dahinter ist Eduard „Eddi“ Dimant, Co-Founder und Küchenchef der Mochi-Gruppe. Gemeinsam mit seinen Partnern hat er die Mochi-Welt über die Jahre kontinuierlich erweitert. Die gemeinsame Handschrift: japanische Küche, hochwertige Produkte und eine moderne, unkomplizierte Herangehensweise.

Ein besonders geradliniges Beispiel dafür ist die Mochi Ramen Bar am Vorgartenmarkt. Seit 2017 dreht sich hier alles um die japanische Nudelsuppe. Das Lokal ist klein, lebendig und bewusst unkompliziert. Reservierungen gibt es keine, Platz genommen wird nach dem First-come-first-served-Prinzip.

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Ramen. Die Nudeln werden täglich frisch im Haus hergestellt und mit kräftigen Brühen und sorgfältig abgestimmten Toppings kombiniert. Beim Tonkotsu Ramen Shio treffen etwa Chashu und mariniertes Ei auf Pilze, Daikon und Bonitoflocken. Das Wan Tan Ramen Shoyu kombiniert Schweinebauch mit Garnelen-Wan-Tan und Menma. Etwas mehr Schärfe bringt das Spicy Chicken Ramen Miso-Goma mit würzigem Chicken Tantan, Mais und Zuckerschoten in die Schüssel.

Auch auf Fleisch kann man problemlos verzichten. Das vegane Mushroom Miso Ramen 2.0 setzt auf verschiedene Pilze, Tofu, Zuckerschoten und Nori, dazu kommt ein Hauch Trüffelöl. Das Ergebnis ist kräftig, herzhaft und zeigt, dass eine gute Ramen-Brühe nicht zwingend Fleisch braucht.

Neben den Klassikern sorgen wechselnde Specials für Abwechslung. Hier zeigt sich auch die für Mochi typische Lust, japanische Techniken und Aromen mit eigenen Ideen zu verbinden, anstatt traditionelle Gerichte einfach nur zu kopieren.

Wer nicht gleich mit der großen Schüssel beginnen möchte, findet auf der Karte eine Reihe kleiner Gerichte zum Teilen. Pork Gyoza, Tori Karaage, Agedashi Tofu, Edamame oder Kimchi eignen sich zum Einstieg – oder machen aus dem schnellen Ramen-Besuch gleich einen längeren Abend. Dazu gibt es Sake, japanisches Bier, Wein und Drinks mit asiatischen Aromen.

Dass sich die Mochi-Welt von einem kleinen Restaurant zu einer Gruppe mit mittlerweile neun Lokalen und Konzepten entwickelt hat, zeigt, wie gut Dimant und sein Team den Geschmack der Stadt getroffen haben. Dabei hat sich die Ramen Bar ihre eigene Identität bewahrt: unkompliziert, lebendig und ganz auf das Wesentliche konzentriert.

Zusammen mit Gault&Millau-Herausgeberin Martina Hohenlohe hat Edi Dimant im Kochsalon Shio und Miso Ramen zubereitet. Hier finden Sie das Video.

von Claire Dufils

(bezahlte Einschaltung)

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