03.09.2026

„Constanze“: Neue Tagesbar im Rosewood Vienna

Mit Patisserie, Kaffee und Champagner erzählt das Rosewood Vienna eine Liebesgeschichte.

© Claire Dufils

Ab 4. September gibt es im Rosewood Vienna am Petersplatz einen neuen Grund, schon am Vormittag auf ein Glas Champagner vorbeizuschauen. „Constanze – A Little Love Story“ heißt die neue Tagesbar, die täglich von 7 bis 18 Uhr im zweigeschossigen Atrium des Luxushotels geöffnet ist. Bei der Eröffnung konnten wir bereits einen ersten Eindruck gewinnen – und uns durch Kaiserschmarrn- und Apfelstrudel-Croissants, feine Tartelettes sowie Rosé und Champagner kosten. 

Nach dem Restaurant „Neue Hoheit“, der Rooftop-Bar „The 1835“ sowie dem Private-Dining-Bereich „Garden Room & Secret Garden“ erweitert das Rosewood Vienna damit sein gastronomisches Angebot um eine Adresse für den ganzen Tag. Das Konzept bewegt sich bewusst zwischen Wiener Kaffeehaus und eleganter Tagesbar. 

Eine Hommage an Constanze Weber 

Namensgeberin ist Constanze Weber, Ehefrau von Wolfgang Amadeus Mozart – und damit schließt sich am Petersplatz ein historischer Kreis. Im Jahr 1781 lebte Mozart im Haus „Zum Auge Gottes“, das einst an jener Stelle stand, die heute Teil des Rosewood Vienna ist. Hier soll er Constanze kennengelernt und gleichzeitig an seiner Oper „Die Entführung aus dem Serail“ gearbeitet haben. 

Mit „Constanze – A Little Love Story“ greift das Hotel diese Geschichte auf, stellt dabei jedoch bewusst Constanze selbst in den Mittelpunkt. Bei der Eröffnung erklärte Hoteldirektor Roland Hamberger, man wolle der von ihm als starke Frau beschriebenen Constanze Weber eine eigene Bühne geben. Diese Idee findet sich auch in der Gestaltung wieder: feminin, verspielt und elegant, ohne dabei die historische Kulisse aus den Augen zu verlieren. 

Wiener Kaffeehaus trifft auf zeitgenössisches Design 

Für die Gestaltung des Atriums und der zentralen Bar zeichnet das Wiener Studio Kroenland verantwortlich, das bereits das Restaurant „Neue Hoheit“ entworfen hat. Historische Ansichten des Petersplatzes und Postkarten aus einer privaten Sammlung treffen auf eigens für die Tagesbargeschaffene Arbeiten des Künstlers Rudolf Fitz. Das Ergebnis ist eine zeitgemäße Interpretation der Wiener Kaffeehauskultur: klassische Referenzen treffen auf moderne Details. 

Croissants, Kaffee und Champagner 

Kulinarisch bleibt das Konzept unkompliziert, aber hochwertig. Auf der Karte stehen Kaffee der Wiener Naber Kaffee Manufaktur, Torten und Croissants aus der hauseigenen Patisserie sowie herzhafte Sandwiches. Dazu werden unter anderem Champagner und ausgewählte Weine von Bernhard Ott serviert. 

Besonders charmant sind jene Kreationen, die Wiener Klassiker ins Patisserie-Format übersetzen: Kaiserschmarrn- und Apfelstrudel-Croissants schlagen die Brücke zwischen französischem Handwerk und österreichischer Tradition. 

So bekommt das Rosewood Vienna nicht einfach eine weitere Bar, sondern einen Ort, der sich über den gesamten Tag bespielen lässt – vom ersten Kaffee am Morgen bis zum Champagner am Nachmittag. Und ganz nebenbei wird am Petersplatz eine alte Wiener Liebesgeschichte weitererzählt. 

von Claire Dufils

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