17.09.2026
So bewerten die Restaurant-Tester: Einblick in das System von 1 bis 5 Hauben und die bis zu 20 Punkte.

Seit seiner Gründung durch die französischen Gourmetkritiker Henri Gault und Christian Millau im Jahr 1969 prägt Gault&Millau das kulinarische Niveau rund um den Globus. Im Herbst 1979 erschien die erste österreichische Ausgabe als “Guide für Gourmets 1980”, herausgegeben von Michael Reinartz. Österreich war das erste Land, das unter der Lizenz von Gault&Millau einen Guide außerhalb Frankreichs auflegte. Es war zudem der erste relevante Restaurantführer in Österreich – von Sternen, Gabeln oder anderen Symbolen war noch keine Rede. Entsprechend etabliert ist die Haube als harte Währung für Gourmetkritiken. Eine Haube (ab 11 Punkten nach dem 20-Punkte-System) steht für ambitionierte, verlässliche Küche, sagt aber nichts über Ausstattung, Weinkarte oder Servicequalität aus. Diese Metiers werden mit eigenen Awards gewürdigt (Weinkarte des Jahres, Service Award...). Seit dem Jahr 2005 geben Martina und Karl Hohenlohe die Gault&Millau Guides heraus, inklusive Weinguide, Hotelguide und mehr.
Die Benotung erfolgt nach dem Gault&Millau-Punktesystem: 20 von 20 ist die Idealnote, wurde bis dato aber noch nie vergeben. Bewertet werden:
Analog zu den Hauben für Restaurants werden für Weingüter bis zu fünf Trauben vergeben. Hier die Aufschlüsselung:
Die Weine selbst werden nach dem international gebräuchlichen 100-Punkte-System bewertet. Anders als bei anderen Weinmedien erfolgen die Bewertungen von einer Expertenjury in echten Blindverkostungen.
(Redaktion)












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