25.08.2026
Die Wiener Pigalle Bar startet Mitte September mit neuem Team und neuem Programm.

Hinter dem neuen Kapitel der Pigalle Bar stehen Kenan Pajaziti, Clemens Waschkau und Jonathan Frimpong-Ansah. Kennengelernt hat sich das Trio bei der gemeinsamen Arbeit in der Spelunke. „Ich schätze die zwei sehr, sie sind beide super professionelle Barkeeper“, erzählt Pajaziti im Gespräch mit Gault&Millau. Er selbst ist Betriebsleiter im Collina am Berg. Waschkau arbeitete zuletzt in der Dino’s Apothecary Bar, Frimpong-Ansah im Kleinod Prunkstück.
Inspiration für die Neuausrichtung liefert vor allem die französische Hauptstadt. „Ich glaube, jeder, der in Paris war, wird schnell merken, wie Lokale aufgebaut sind – es ist alles ein bisschen enger und die Pariser treffen sich gerne für einen Aperitif“, sagt Pajaziti.
Genau dieses Lebensgefühl soll künftig noch stärker in der Pigalle Bar spürbar sein. Schon der Name verweist auf das gleichnamige Pariser Viertel, das zwar für das Moulin Rouge bekannt ist, aber weit mehr zu bieten hat als seinen Ruf als legendäres Vergnügungsviertel. Rund um die Rue des Abbesses, Rue Frochot und Place Pigalle treffen historische Pariser Fassaden auf Bars, Restaurants und kleine Geschäfte.
Gerade dieser Kontrast macht Pigalle aus: elegante Pariser Ästhetik trifft auf die freche, wilde Seite der Stadt. Zwischen Belle-Époque-Fassaden, Neonlichtern und dicht gedrängten Straßencafés wirkt Paris hier weniger wie ein Museum, sondern wie eine Stadt, die bis spät in die Nacht in Bewegung bleibt.
Bis zur Neueröffnung Mitte September bleibt das Lokal geöffnet und entwickelt sein Konzept Schritt für Schritt weiter. „Der Spirit der Pigalle Bar soll grundsätzlich erhalten bleiben“, so Pajaziti. Einen Vorgeschmack gibt es bereits: Neben authentischen Getränken wie Crémant richtet sich die Pigalle Bar künftig auch kulinarisch stärker nach Frankreich aus.
Ergänzt wird das Angebot durch eine kleine Speisekarte mit Käse, Charcuterie, Dosensardinen aus der Bretagne und gutem Baguette aus der Bäckerei Tho. Damit soll ein unkompliziertes Angebot entstehen, das zu einem schnellen Aperitif ebenso passt wie zu einem längeren Abend an der Bar.
von Claire Dufils












Melden Sie sich kostenlos für unseren wöchentlichen Newsletter an.